Zwischenzeitlich hatten wir uns ja auch mal für eine Luft Wasser Wärmepumpe entschieden da sie derzeit von vielen sehr angepriesen wird. Ich konnte auch mit einem Besitzer sprechen der total zufrieden mit seiner Anlage ist. Auch unser Architekt würde sich wahrscheinlich dafür entscheiden. Ausschlaggebend für unsere Entscheidung gegen diese Anlage war letztlich der Umstand das in unserem Baugebiet Fernwärme angeboten wird und diese in Sachen Investition und Wartung aber auch bei den Betriebskosten unschlagbar günstig ist. Bei meinen Recherchen bin ich auf die Homepage, die ich auf der rechten Seite verlinkt habe, gestoßen. Diese scheint relativ objektiv zu sein aber sicher bin ich mir nicht. Bei den gemessenen Anlagen auf dieser Seite handelt es sich um Stiebl Eltron Anlagen unter eigenem Namen. Soweit ich das sehen konnte wird u.a. die LWZ 403 eingesetzt. Diese Anlage wäre auch unsere erste Wahl gewesen. Diese vereint Lüftungsanlage, Warmwasserberitung und Heizungsanlage, vorrangig über Fußbodenheizung, in einem Gerät. Die Investitionen dafür belaufen sich derzeit auf Rund 20.000€ inkl Montage. Die jährlichen Stromkosten für die Versorgung einer Vierköpfigen Familie belaufen sich auf rund 700€. Diese Zahl ist uns mehrfach von u.a. auch Besitzern solch einer Anlage genannt worden. Da aber die Unterhaltskosten für die Fernwärme ähnlich hoch sind und die Anschaffungskosten wie gesagt wesentlich geringer sind, haben wir uns für die Fernwärme entschieden.
Da die Fernwärmestation auch einen zusätlichen Pufferspeicheer von mindesten 160 Litern benötigt, haben wir uns gleich für die nächste Größe des Speichers entschieden und sind somit schon grundsätzlich für eine spätere Installation einer Solaranlage gerüstet. Natürlich haben wir auch die Rohre unters Dach und die entsprechende Steuerleitung gelegt.
Ergänzt wird die Anlage durch eine Kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Sommerbypass. Die Frischluft wird zusätzlich vorher noch rund 30m durchs Erdreich geführt. Dabei wird diese vorgewärmt bzw. im Sommer abgekühlt. Der Sommerbypass bewirkt, dass der Wärmetauscher umgangen wird um nicht die evtl kühlere Frischluft zu erwärmen. Über ein Rohrsystem im Haus wird die Frischluft in die verschieden Räume eingeleitet. Abgesaugt wird lediglich in den äumen Küche, Bad und Gäste WC. Da unser Wäschetrockner ordentlich Wärme abgibt, haben wir in der Waschküche zusätzlich eine Abluft installieren lassen.
Anfangs stand auch mal ein Ofen mit Wassertasche zur Debatte. Aber diesen haben wir auch aufgrund der hohen Anschaffungskosten recht schnell verworfen. Eigentlich haben wir nur die Wassertasche verworfen da wir den Kamin bereits gekauft haben.
Posts mit dem Label Haustechnik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Haustechnik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 4. November 2010
Montag, 1. November 2010
Jalousien
Kurz vorm Aufrichten: Die Jalousien wurden bereits in den ersten Planungsgesprächen festgelegt aber wenn ich mich heute zurück erinnere nie tiefergehend besprochen. So kam es auch, dass wir kurz vor Einbau der Rollokästen im OG nochmal eine kleine Änderung vornehmen mussten. Wir waren der Meinung, dass wir an der Frontseite im EG und im OG Lamellenjalousien haben. In der Leistungsbeschreibung waren allerdings im OG "normale" Rollos vorgesehen. Dies ließen wir kurz vor knapp noch ändern.
Donnerstag, 8. Juli 2010
Haustechnik
Wie bekommen wie die Hütte warm?
Eine der schwersten Entscheidungen (bis jetzt).
Eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung war relativ schnell gesetzt. Die sorgt für optimale Belüftung im Haus und es geht möglichst wenig Energie dadurch verloren.
Im Baugebiet wird Fernwärme angeboten welche wir anfangs aufgrund der geringen Investitionskosten favorisierten. Allerdings machten wir uns so unsere Gedanken bezüglich Abhängigkeit zu einem relativ kleinen Anbieter (Stadtwerke) und der relativ alten Anlage. Auch die hohen Grundgebühren und Bereitstellungskosten (in Summe rund 450€/Jahr) stimmten uns um und wir informierten uns über Alternativen.
Da wir einen kleinen Kamin eh geplant haben, wollten wir diesen mit einer Wassertasche zur Warmwassergewinnung nutzen. Schöne Öfen mit ca 6KW Wasserleistung fanden wir bei Plewa. Diesen noch mit einer Solaranlage unterstützt und das Heizsystem steht. Allerdings benötigt man für diese Lösung auch noch einen entsprechend großen Wasserspeicher. Weiterhin muss Mann bei dieser Lösung wirklich konsequent in den kalten, sonnenarmen Monaten mit Holz heizen. Da es Holz auch nicht umsonst gibt und die Investitionskosten für diese Lösung bei rund 30.000€ liegen rechnet sich diese Lösung wahrscheinlich niemals.
Anschließend haben wir uns intensiv mit einer Luftwasser Wärmepumpe beschäftigt. Investitionskosten für unser Haus rund 20.000€. Allerdings ist die Lüftungsanlage schon mit drin was in unserem Fall rund 7000€ Mehrkosten bedeutet hätte. Also gar nicht so viel. Mit dieser vorläufigen Entscheidung haben wir uns dann einige Wochen angefreundet und weiter informiert. Unter anderem hatten wir noch ein weiteres Hausangebot offen. Auch dieser Anbieter war völlig von der LW WP überzeugt da er selber schon über 10 Jahre diese Anlagen einbaut und "wissenschaftlich" betreut, auswertet und zusammen mit Stiebl eltron verbessert. So seine Aussage.
Im Mai hatten wir dann zusammen mit unseren Freunden ein schönes Wochenende verbracht. Da zwei von Ihnen sich beruflich u.a. mit Lüftungsanlagen und Heizsystemen beschäftigen sprachen wir natürlich auch über unsere LW WP. Beide haben mir allerdings davon abgeraden und die Fernwärme wärmstens empfohlen. Auch ein weiterer bekanter der sich ebenfalls beruflich mit Neubauten beschäftigt hält nichts von dieser Art zu heizen. Das Für und Wieder erspar ich mir an dieser Stelle. Schlussendlich haben wir uns dann doch überzeugen lassen und haben uns für die Fernwärme entschieden. Ausschlaggebend waren letzendlich die voraussichtlichen Jahresgesamtkosten. Diese betragen bei der Fernwärme inkl. Grund- und Bereitstellungsgebühren ca 700€ bis 900€ /Jahr. Der LW WP- Verkäufer hat uns ähnliche Zahlen vorausgesagt. Vorteile der Fernwärme sind weiterhin die geringen Investitionskosten, geringer Platzbedarf, keine Wartungsintervalle und die lange Haltbarkeit.
Unser Haus wird also per Fußbodenheizung mit Fernwärme geheizt und für den nötigen Luftaustausch sorgt eine Kontrollierte Be- und Endlüftung mit Wärmerückgewinnung. Die Frischluft für die Lüftungsanlage wird zusätzlich noch einmal im Erdreich um das Haus geführt. Dies wärmt im Winter die Luft vor und im Sommer wird die Frischluft etwas abgekühlt. So die Theorie. Obs klappt schreib ich im nächsten Jahr.
Eine der schwersten Entscheidungen (bis jetzt).
Eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung war relativ schnell gesetzt. Die sorgt für optimale Belüftung im Haus und es geht möglichst wenig Energie dadurch verloren.
Im Baugebiet wird Fernwärme angeboten welche wir anfangs aufgrund der geringen Investitionskosten favorisierten. Allerdings machten wir uns so unsere Gedanken bezüglich Abhängigkeit zu einem relativ kleinen Anbieter (Stadtwerke) und der relativ alten Anlage. Auch die hohen Grundgebühren und Bereitstellungskosten (in Summe rund 450€/Jahr) stimmten uns um und wir informierten uns über Alternativen.
Da wir einen kleinen Kamin eh geplant haben, wollten wir diesen mit einer Wassertasche zur Warmwassergewinnung nutzen. Schöne Öfen mit ca 6KW Wasserleistung fanden wir bei Plewa. Diesen noch mit einer Solaranlage unterstützt und das Heizsystem steht. Allerdings benötigt man für diese Lösung auch noch einen entsprechend großen Wasserspeicher. Weiterhin muss Mann bei dieser Lösung wirklich konsequent in den kalten, sonnenarmen Monaten mit Holz heizen. Da es Holz auch nicht umsonst gibt und die Investitionskosten für diese Lösung bei rund 30.000€ liegen rechnet sich diese Lösung wahrscheinlich niemals.
Anschließend haben wir uns intensiv mit einer Luftwasser Wärmepumpe beschäftigt. Investitionskosten für unser Haus rund 20.000€. Allerdings ist die Lüftungsanlage schon mit drin was in unserem Fall rund 7000€ Mehrkosten bedeutet hätte. Also gar nicht so viel. Mit dieser vorläufigen Entscheidung haben wir uns dann einige Wochen angefreundet und weiter informiert. Unter anderem hatten wir noch ein weiteres Hausangebot offen. Auch dieser Anbieter war völlig von der LW WP überzeugt da er selber schon über 10 Jahre diese Anlagen einbaut und "wissenschaftlich" betreut, auswertet und zusammen mit Stiebl eltron verbessert. So seine Aussage.
Im Mai hatten wir dann zusammen mit unseren Freunden ein schönes Wochenende verbracht. Da zwei von Ihnen sich beruflich u.a. mit Lüftungsanlagen und Heizsystemen beschäftigen sprachen wir natürlich auch über unsere LW WP. Beide haben mir allerdings davon abgeraden und die Fernwärme wärmstens empfohlen. Auch ein weiterer bekanter der sich ebenfalls beruflich mit Neubauten beschäftigt hält nichts von dieser Art zu heizen. Das Für und Wieder erspar ich mir an dieser Stelle. Schlussendlich haben wir uns dann doch überzeugen lassen und haben uns für die Fernwärme entschieden. Ausschlaggebend waren letzendlich die voraussichtlichen Jahresgesamtkosten. Diese betragen bei der Fernwärme inkl. Grund- und Bereitstellungsgebühren ca 700€ bis 900€ /Jahr. Der LW WP- Verkäufer hat uns ähnliche Zahlen vorausgesagt. Vorteile der Fernwärme sind weiterhin die geringen Investitionskosten, geringer Platzbedarf, keine Wartungsintervalle und die lange Haltbarkeit.
Unser Haus wird also per Fußbodenheizung mit Fernwärme geheizt und für den nötigen Luftaustausch sorgt eine Kontrollierte Be- und Endlüftung mit Wärmerückgewinnung. Die Frischluft für die Lüftungsanlage wird zusätzlich noch einmal im Erdreich um das Haus geführt. Dies wärmt im Winter die Luft vor und im Sommer wird die Frischluft etwas abgekühlt. So die Theorie. Obs klappt schreib ich im nächsten Jahr.
Abonnieren
Posts (Atom)